G E F U N D E N

2017-10-21 Das artcollegium startet hier eine neue Seite, in der wir Objekte vorstellen, deren Herkunft, Beschaffenheit oder Einordnung unklar ist. Diejenige, die glauben, hierzu beitragen zu können bitten wir, uns unter wb@artcollegium.de zu schreiben. Wir werden dann hier Ihren Beitrag veröffentlichen. Danke schon im Voraus für Ihre Hilfe!
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Degen 2017 Zwei Degen oder was, ca. 40 cm lang, wurden beim Graben auf einem Eifelgrundstück gefunden. Wer kann etwas über Alter und Herkunft sagen?
wb@artcollegium.de

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Stein 2017 Dieser Stein, ca. 25 cm lang, hat eine seltsame glatte Oberfläche und eine rätselhafte Form. Er wurde auf einem Feld um Kerpen/Eifel gefunden. Kann eventuell ein Geologe oder Archäologe etwas hier aufhellen?
wb@artcollegium.de

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Stab aus Holz 2017 Dieser Stab aus Holz mit einem Messingknopf stammt von der Burg Kerpen/Eifel. Er ist ca. 35 cm lang. Wir rätseln, wozu er genutzt wurde. Wurde er zum Stopfen einer Vorderlader-Waffe gebraucht oder zu was? Wer weiß was?
wb@artcollegium.de

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K O M M E N T A R E

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2017-10-25   
Rolf Schreiner schrieb aus Brandenburg:


Heute, in der Zeit der Globalisierung und dem Internet, sind derartig unklare Objekte doch schon rar geworden. Doch Interesse an solchen Objekten und Geschehen existieren dennoch, denke ich. Eines davon steht für uns als Ex - Eifelaner, die durch Menschenhand allein in einer Generation verschwundenen sind, die Eifelvulkane! Hier zum Beispiel die beiden Vulkanberge in der Gemeinde Walsdorf/Zilsdorf. So der Gossberg, mit seinen ehemals 625 m und dem Arnulphusberg, mit ehemals 590 m. Beide Vulkane sind aus der Tertiaerzeit. Es sind nur zwei Beispiele von nicht mehr existierenden Vulkanen der Eifel, bzw. wo nur noch Fragmente davon existieren. Das Lavagestein wurde für den Straßenbau oder den Häuserbau abgebaggert. Nun überlegt man, die Natur weiter zu demontieren und auch noch die Vulkanplatten abzutragen! Was sagen eigentlich die EIFLER zu dieser Naturschändung? Oder ist man auf die wenigen Euros in den Gemeinden angewiesen, die sich aus dem anteiligen Erlös des Lavagesteins ergeben? Es sind allerdings nur zwei Beispiele von Vulkanen, die mich persönlich sehr beschäftigen, und das schon seit Jahrzehnten. Durch Google Earth kann man derartige Naturschäden gut erkennbar und sichtbar machen. Nun kann man sagen, dass derartiges nicht nur in der Eifelregion passiert, sondern überall in Deutschland. Ich denke nur an den Braunkohletagebau in NRW und in der Niederlausitz. Aber " Gefundenes" gibt es sicher auch noch in anderen Bereichen, wie zum Beispiel in der "Eisen und Stahl" Branche.